Preis Nastasia Herold

Doktorandin des Instituts für Romanistik erhält Jürgen-Saße-Preis

Am Freitag, dem 16. Februar 2018, erhielt Nastasia Herold, Doktorandin von Prof. Dr. Elisabeth Burr (Lehrstuhl Französische, frankophone und italienische Sprachwissenschaft am Institut für Romanistik), auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Kanada-Studien in Grainau den Jürgen-Saße-Preis. Dieser Wissenschaftspreis wird jährlich von der Familie Saße sowie der Gesellschaft für Kanada-Studien für Masterarbeits- oder Promotionsprojekte verliehen, die sich mit Indigenen in Kanada beschäftigen. Der Preis ist mit 1000 EUR dotiert, welche für eine Forschungsreise im Rahmen der Masterarbeit oder Dissertation verwendet werden sollen.

Nastasia Herolds Dissertationsthema behandelt die (Sprach-)Geschichte der Atikamekw, einer indigenen Nation in Québec (Kanada). Da diese Nation bisher kaum erforscht wurde, gibt es nur wenig Sekundärliteratur oder digital zugängliche Quellen zu diesem Volk, sodass mehrere Forschungsreisen nach Kanada nötig sind, um Archive und Sprachinstitute aufzusuchen. Im Herbst 2018 wird Herold zu ihrer dritten und letzten Forschungsreise für Ihr Promotionsvorhaben aufbrechen.

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